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Kalkputz - Natürlich, Widerstandsfähig & Vielfältig


Kalkputz zählt zu den traditionsreichsten und gleichzeitig modernsten Wandbeschichtungen im Bauwesen. Dieser natürliche Baustoff aus Kalk und mineralischen Zuschlägen überzeugt durch seine hervorragenden bauphysikalischen Eigenschaften: Er reguliert die Luftfeuchtigkeit, wirkt von Natur aus antibakteriell und schafft ein gesundes Raumklima. Durch seine große Wasseraufnahmefähigkeit, verbunden mit der Eigenschaft Feuchte abzutransportieren trägt er aktiv zur Entfeuchtung alter Mauern bei und ist auch in der Altbausanierung einsetzbar. Bei uns können Sie eine vielfältige Auswahl Kalkputzen entdecken und sich sicher sein, dass Sie einen hochwertigen Wandputz kaufen.

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Kalkputz: Die natürliche Lösung für innen und außen

Kalkputz ist ein echter Allrounder und macht sowohl innen als auch außen eine gute Figur. In Innenräumen profitieren Sie von seinen klimaregulierenden Eigenschaften und der natürlichen, antibakteriellen Wirkung. Im Außenbereich zeigt Kalkputz seine robuste Seite und trotzt Wind und Wetter. Dabei bleibt er atmungsaktiv und lässt Feuchtigkeit entweichen, was besonders bei älteren Gebäuden wichtig ist.

Kalkputz fühlt sich einfach gut an, sowohl auf der Wand als auch im Raum. Das Material sorgt für frische Luft und ein gesundes Wohnklima. Besonders schön ist, wie Kalkputz das Licht reflektiert. Die Wände bekommen dadurch eine warme, lebendige Ausstrahlung, die jeden Raum gemütlicher macht.

Das Tolle an Kalkputz ist seine Vielseitigkeit. Sie können ihn ganz natürlich lassen oder einfärben, fein glätten oder mit Struktur arbeiten. Ob Sie es lieber rustikal oder modern mögen, Kalkputz passt sich an Ihren Stil an. So wird Ihr Zuhause genau so, wie Sie es sich vorstellen, einladend und stimmig.

Unterschied von Naturkalkputz gegenüber modernen Baustoffen

Ein Nachteil moderner Baustoffe ist beispielsweise, dass sie die Wasserdampfdiffusion in den Wänden behindern und somit verhindern, dass die Wände "atmen" können. Das kann Feuchtigkeitsprobleme verursachen. Zudem stellen viele moderne Baustoffe eine Herausforderung bei der Entsorgung dar. 

Im Gegensatz dazu besteht unsere Auswahl an Naturkalkputz ausschließlich aus natürlichen Kalkbindemitteln, die weder Zement, Gips, Konservierungsstoffe noch synthetische Bindemittel enthalten. Seit 2020 werden die Produkte sogar ohne Titandioxid hergestellt. Das macht Kalkputz allergikerfreundlich und erfüllt ökologische Standards. Darüber hinaus entsteht bei der Verwendung von Naturkalkputz kein Sondermüll, was zu einer umweltfreundlichen Entsorgung beiträgt. Mit unseren Kalkputzen setzen Sie daher auf eine gesunde und nachhaltige Alternative zu modernen Baustoffen!

Verschiedene Arten von Kalkputz im Überblick

Kalkputz ist eine beliebte Option für das Verputzen von Innen- und Außenwänden. Es gibt verschiedene Arten von natürlichem Kalkputz, die sich in Zusammensetzung und Anwendung unterscheiden.

  1. Grundputz/Unterputz: Auch als Unterputz bekannt, dient dieser Putz dazu große Unebenheiten auszugleichen. Er ist meist grobkörniger und bietet eine solide Basis für weitere Putzschichten. Der Grundputz wird sowohl im Außen- als auch im Innenbereich eingesetzt. 
  2. Dämmputz: Diese Putzart enthält Blähglas, welches eine isolierende Eigenschaft hat. Dämmputz wird verwendet, um die Wärmedämmung von Gebäuden zu verbessern. Er hilft dabei, Wärmeverluste zu reduzieren und das Raumklima zu optimieren. 
  3. Haftputz: Als eine Variante des Grundputzes, ist der Haftputz speziell dafür entwickelt, durch Zugabe von Pflanzenstärkeeine gute Haftung auf unterschiedlichen Untergründen zu gewährleisten. Das ist besonders wichtig, wenn der Untergrund schwer zu bearbeiten ist. 
  4. Feinputz/Oberputz: Der Feinputz, auch Oberputz genannt, wird als abschließende Schicht aufgetragen. Er hat eine feinere Körnung als der Grundputz und ermöglicht eine glatte und dekorative Oberflächenstruktur. Feinputz wird oft für die Gestaltung von Innenwänden verwendet, kann aber auch im Außenbereich eingesetzt werden, um eine ästhetisch ansprechende Oberfläche zu schaffen. 

Kalkputz richtig verarbeiten, auftragen und pflegen

Die Verarbeitung von Naturkalkputz ist gar nicht so schwer, kann aber je nach Hersteller etwas unterschiedlich sein. Hier sind die wichtigsten Schritte, die Ihnen als Orientierung dienen. Am besten schauen Sie trotzdem immer in die Anleitung Ihres Produkts.

Zuerst muss der Untergrund stimmen. Er sollte sauber, trocken und fest sein. Alte Farbreste und lockere Teile müssen weg. Bei stark saugenden Untergründen wie älterem Mauerwerk hilft der Biogrund als Vorbereitung. Beim Anmischen des Kalkputzes halten Sie sich genau an die Herstellerangaben für die Wasserzugabe. Rühren Sie so lange, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Den fertigen Putz tragen Sie am besten mit einer Kelle gleichmäßig auf. Arbeiten Sie dabei in kleinen Abschnitten, damit der Putz nicht zu schnell trocknet. Je nachdem, was Sie sich vorstellen, können Sie die Oberfläche glatt ziehen oder mit dem Schwammbrettstrukturieren. Wichtig ist dann die Trocknungszeit. Lassen Sie den Kalkputz mindestens 1 Tag pro Millimeter Schichtdicke aushärten, bevor Sie weitermachen.

Beim Anstreichen von natürlichem Kalkputz haben Sie viele Möglichkeiten. Besonders empfehlenswert ist Kalkfarbe oder Lehmfarbe. Diese rein mineralischen Farben harmonieren perfekt mit dem alkalischen Kalkputz und sorgen weiterhin für ein gesundes Raumklima. Sie lassen die Wand atmen, regulieren Feuchtigkeit und beugen der Bildung von Schimmel vor. Das Ergebnis ist eine natürliche, matte Oberfläche mit sanfter Struktur, die jedem Raum eine ruhige, angenehme Atmosphäre gibt.

Kalkputz ist ziemlich pflegeleicht und robust. Regelmäßiges Abstauben mit einem weichen Tuch reicht meist schon aus. Aggressive Mittel sollten Sie vermeiden,die könnten den Kalk angreifen. Für extra Schutz können Sie auch spezielle Kalkseife auftragen. Das schützt die Oberfläche und gibt ihr einen natürlichen Glanz.


Passende Produkt zum Kalkputz:

Lehmfarbe | Ökologische Wandfarben | atmungsaktive Wandfarben | diffusionsoffene Wandfarben | Kalkfarbe | Lehm-Edelputz


Häufig gestellte Fragen zu Kalkputz

Kalkputz sorgt für ein gesundes Raumklima, weil er Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt. Dazu wirkt er von Natur aus antibakteriell und beugt Schimmel vor. Kalkputz ist umweltfreundlich, langlebig und lässt sich toll gestalten. Der Nachteil ist, dass er etwas anspruchsvoller in der Verarbeitung ist als normale Putze. Er trocknet langsamer und braucht mehr Zeit zum Aushärten. Außerdem ist er nicht so robust gegen mechanische Belastungen wie zum Beispiel Zementputz.


Ja, definitiv. Der hohe pH-Wert von Kalk ist alkalisch und schafft einen Untergrund, in dem Schimmel und Bakterien nicht überleben können. Zusätzlich reguliert Kalkputz die Luftfeuchtigkeit natürlich, wodurch sich weniger Feuchtigkeit an den Wänden sammelt.

Das geht, wenn auch nicht ganz so einfach. Bei altem Putz muss dieser fest sitzen und darf nicht bröckeln. Zementputz ist meist okay, bei Gipsputz wird's schwieriger, weil sich Kalk und Gips nicht vertragen. Daher muss hier unbedingt vorher der Hessler Biogrund und Haftputz als Haftvermittler zwischen den anschließenden Schichten aufgebracht werden. Auf Gipskarton brauchen Sie eine zusätzlichen Sperrgrundierung, den Hessler Deckgrund. 

Ja, Kalkputz kann auch in Feuchträumen verwendet werden. Er ist diffusionsoffen und hilft dabei Feuchtigkeit zu regulieren, was ihn besonders für Bäder geeignet macht!

Kalkputz ist sehr langlebig und kann bei richtiger Verarbeitung und Pflege mehrere Jahrzehnte halten. Da er mineralisch, robust und feuchtigkeitsregulierend ist, bleibt er auch über lange Zeit stabil und widerstandsfähig. Besonders in Innenräumen kann Kalkputz viele Jahre ohne nennenswerte Abnutzung bestehen.